Wuppertaler Stadtgeschichte

Lesung: Donnerstag, 15. August, 19.00 Uhr, Stadtteilbibliothek Wichlinghausen, Wichlinghauser Str. 103: Im Wupperthal vor Wuppertal

Ich lese aus meinem neuen Buch vor. Der Fokus wird auf der Wirtschaftsgeschichte des Oberbarmer Raums in der Frühen Neuzeit liegen.

Führung: 8. September 2019 (Tag des offenen Denkmals), 14.00 Uhr, Treffpunkt: Wichlinghauser Markt, weißer Brunnen auf dem Markt

Wichlinghausen und die Barmer Nordstadt haben eine Menge Gebäude zu
bieten, die exemplarisch für die Moderne stehen. Auf dem Rundgang
möchten wir uns mit verschiedenen Denkmälern beschäftigten. Neben
Gebäuden steht auch ein Besuch auf dem jüdischen Friedhof Hugostraße
an. Herren werden gebeten, Kopfbedeckungen zu tragen.

Start am Wichlinghauser Markt
Entlang der Westkotter Straße und Nebenstraßen
Durch das Viertel Jungstraße
Wohnsiedlung Eintrachtstraße
Wohnungsbau der 70er Jahre
reformierter Friedhof Hugostraße
jüd. Friedhof
Alarichstraße und Sedansberg
Rückkehr über die Trasse
Rathenaustraße
Wichlinghausen Markt

Vortrag: 25. September, 19.00 Uhr, Alte Wupperfelder Kirche, Bredde 69: Prof. Dr. Heinz-Jürgen Lorenz: Die Bergischen Predigtkirchen

Gibt es den Typ der „Bergischen Predigtkirche“? Was macht die Besonderheit dieser Kirchen im Bergischen Land zur Zeit des Barocks und des Klassizismus aus? Wer plante und baute diese Kirchen? Gibt es Kirchbau-Theorien, die zu einer gewissen Konkurrenz im Erscheinungsbild der Kirchen führten? Wandelte sich der Innenraum der Kirchen von der Errichtung bis zu unserer Zeit? Wie authentisch sind die Kirchenräume in Einrichtung und Farbgebung heute? Diese und viele weitere Fragen werden im Vortrag beantwortet.


Führung, 29. September 2019, 15.00 Uhr: Treffpunkt Wupperfelder Kirche, Bredde 69: Von den Bleichern zu Bünger – Arbeit und Alltag in Oberbarmen

Oberbarmen hat eine lange Tradition erfolgreicher Wirtschaftsgeschichte. Sie beginnt im späten Mittelalter und reicht bis ins 21. Jahrhundert hinein. Diese Geschichte hatte Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen und hat das Aussehen dessen verändert und geprägt, was Oberbarmen war. Die Führung zeigt dies an ausgewählten Beispielen auf.

Start an der Wupperfelder Kirche
Entlang der Berliner Straße
Zur Färberei
Berliner Platz
über den Klingholzberg
vorbei am Wichlinghauser Bahnhof
Zur ehemaligen Büngerfabrik

Vortrag: 18. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Stadtteilzentrum Wiki, Westkotter Str. 198: Christoph Schwab: Wuppert(h)aler Geschichte einmal anders – Von einem Ort im südlichen Afrika.

Die Geschichte Wuppertals hat neben ihren vielfältigen lokalen und regionalen Zusammenhängen schon relativ früh auch globale Facetten. Der Vortrag verfolgt einen interessanten Strang dieser Geschichte an den Beginn des 19. Jahrhunderts und in die Nähe Kapstadts an der Südspitze Afrikas. Nicht nur der Name einer dort gelegenen Siedlung bezieht sich auf die Stadt im Bergischen Land. Vielmehr ist der Ort noch heute geprägt von dem Wirken frommer Männer und Frauen, die vor nahezu 190 Jahren aus einem Missionshaus in Barmen dorthin entsandt wurden. Spuren dieses Wirkens finden sich jedoch auch weit über den Ort hinaus und sind bis in den Norden Namibias präsent. Christoph Schwab ist Kurator des Museums auf der Hardt der Vereinten Evangelischen Mission.

Vortrag: Freitag, 15. November 2019, 19.00 Uhr, BVHS, Auer Schulstr. 20 Raum B220: Vor der Industrialisierung: Das Wuppertal des 18. Jahrhunderts

Es soll Stadtführer in Wuppertal geben, die den Beginn der Geschichte des Tals mit dem 19. Jahrhundert beginnen lassen. Das ist auf der einen Seite völlig falsch, auf der anderen Seite aber nachvollziehbar, denn die Industrialisierung, vor allem die des 19. Jahrhunderts, prägte die Entwicklung der Stadt Wuppertal enorm. Diese Entwicklung aber hat eine ganz eigene Geschichte, deren Grundlage im Zeitalter der Aufklärung liegt. Sie hat mit einem bergischen Herrscher zu tun, der sich an Gesetze hielt, die ihm schadeten, aber für die Bevölkerung ein Glück waren. Solche Kontexte sollen in der Veranstaltung aufgezeigt und näher betrachtet werden. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like“.

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