Geschichte und Gesellschaft


Grammatische Gedanken zum Gendern 

Vortrag am 23. Februar 2024, 19.00 Uhr, Hottensteiner Kirche, Wittener Str. 148

Gendern spaltet die Gesellschaft. Während in Bildung und Medien viele Menschen die
geschlechtergerechte Sprache befürworten, lehnen in Umfragen regelmäßig über 80 Prozent der Bevölkerung die sprachliche Umsetzung dieses Anliegens ab. Der Vortrag will aufzeigen, welche Probleme es mit den bisherigen Ansätzen gibt und welche anderen Möglichkeiten sprachlicher Repräsentation möglich sein könnten.

Postmoderne Programme

Vortrag am 5. April 2024, 19.00 Uhr, Hottensteiner Kirche, Wittener Str. 148

Wir leben in postmodernen Zeiten. Die Welt, wie wir sie kennen, sei keine feste Realität, alles sei konstruiert. Egal ob Geschlecht, Ethnie oder Nation, alles sei von irgendwem irgendwann erfunden worden. Diese Realitäten müssten dekonstruiert und dann neu zusammengesetzt werden. Das sind Überlegungen von Denkern der Postmoderne, über die in der Veranstaltung informiert und (kritisch) nachgedacht werden soll. Gemeinsam wollen wir den Versuch unternehmen, die Postmoderne zu dekonstruieren.

Heroische Helden heute

Vortrag am 17. Mai 2024, 19.00 Uhr, Hottensteiner Kirche, Wittener Str. 148

In so manchem Feuilleton wird das Postheroische Zeitalter betont, in dem wir leben sollen. Heldenfiguren brauchen wir nicht mehr. Gleichzeitig zeigt uns das Blockbusterkino der letzten zehn Jahre, wie wichtig (Super-)Helden sind. Eine junge schwedische Frau wird zur Ikone einer ganzen Generation, ein alter weißer (oder orangefarbender) Mann wird zum Präsidenten gewählt und wird für die anderen zum Helden. Was aber ist ein Held und warum braucht man sie? Warum vielleicht doch nicht? Mit einem Blick auf die Geschichte der Helden will sich die Veranstaltung dem Thema nähern und Antworten finden.

Famose Fakten fehlen

Vortrag am 28. Juni 2024, 19.00 Uhr, Hottensteiner Kirche, Wittener Str. 148

Das „postfaktische Zeitalter“ sei angebrochen, kann man lesen. Wer so spricht, glaubt, dass vorher immer die Wahrheit gesagt wurde. Es suggeriert einen Wahrheitsanspruch, den es eigentlich, vor allem im Politischen, nie gab. Eine Epoche, in der das produzieren alternativer Fakten für die Herrschaft wichtig war, ist das Mittelalter. Der Vortrag begibt sich auf die Suche nach Fakten, Wahrheiten und Erfundenem aus dem Mittelalter und fragt, ob uns das Wissen darüber helfen kann, heute besser damit umzugehen.

Wagner, Waffen und Vaccine – Russland und Afrika

Vortrag am 9. August 2024, 19.00 Uhr, Hottensteiner Kirche, Wittener Str. 148

Die Enthaltungen vieler afrikanischer Länder bei der Verurteilung des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 hinterließ einige Kommentatoren ratlos. Am Ende blieb die Vermutung, die fehlende koloniale Vergangenheit Russlands sei ausschlaggebend gewesen. Diese Erklärung allerdings greift kaum, wenn man sieht, dass das russische Zarenreich durchaus Versuche unternahm, afrikanische Kolonien zu besitzen. Der Vortrag will zum einen diese Geschichte einer verhinderten afrikanischen Kolonialmacht erzählen, zum anderen sowjetische und aktuelle politische Afrikastrategien aufzeigen, die zu den Ergebnissen der Abstimmung in der UN geführt haben.


Schrift und Sprache – Eine spannende Geschichte

Vortrag am 20. September 2024, 19.00 Uhr, Hottensteiner Kirche, Wittener Str. 148

Die Geschichte der Schrift ist eine äußerst spannende Geschichte, die die Geschichte der Welt beeinflusst hat. Sie beginnt im Nahen Osten, geht über das alte Griechenland, und hat noch lange nicht geendet. Der Vortrag möchte einen Überblick geben über die abendländische Schriftentwicklung.

Postkolonialer Antisemitismus – Über eine schwierige Beziehung

Vortrag am 25. Oktober 2024, 19.00 Uhr, Hottensteiner Kirche, Wittener Str. 148

Die Debatte über Antisemitismus in Deutschland reißt nicht ab. Neben dem traditionell-europäischem Denken über die Juden, gibt es vermehrt auch einen neuen Antisemitismus, der mit den Zuwanderern gekommen ist. Gleichzeitig wird im wissenschaftlichen Diskurs die Singularität des Holocaust und die die deutsche Schuld angezweifelt. Der Vortrag will aufzeigen, welche Problematik hinter dieser neuen Diskussion steht.