Wuppertaler Stadtgeschichte

Schnickmanns Lokalgeschichte(n) in der Bergischen vhs

Der Historiker Heiko Schnickmann lädt am ersten Sonntag im Monat zu einem entspannten und trotzdem spannenden Nachmittag ein. Bei Kaffee und Kuchen gibt es Einblicke in die Geschichte des Bergischen Landes, der Stadt Wuppertal oder auch eines Stadtteils. Interessante historische Quellen, faszinierende historische Persönlichkeiten oder bemerkenswerte historische Ereignisse werden von Heiko Schnickmann oder Gästen präsentiert und zur Diskussion gestellt. Fragen sind selbstverständlich willkommen, Vorwissen ist nicht erforderlich.

Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Bergischen Geschichtsverein und der Bergischen vhs.

Kursgebühr: 8 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


1. Februar 2026: Die geteilte Stadt Wuppertal im Mittelalter

Wuppertal im Mittelalter? Ein Anachronismus, sicherlich, aber dennoch: Dort wo heute die Stadt Wuppertal steht, war auch schon etwas, bevor die Stadt Wuppertal existierte. Und diese Stadt war ein ziemliches Chaos, was vielleicht auch erklärt, warum mancher Bewohner Wuppertals sich eher als Barmer, Cronenberger oder Vohwinkler fühlt, aber sicher nicht als Wuppertaler. Ein spannender Blick zurück in eine Stadt, die es noch gar nicht gab.

1. März 2026: Schöller – Der vergessene Stadtteil?

Schöller? Wo ist das denn? Wer in Wuppertal mit dem ÖPNV unterwegs ist, der wird von diesem Stadtteil, zu dem kein Bus oder Zug fährt, noch nie gehört haben. Erst seit den 1970er Jahren gehört Schöller zu Wuppertal – aber der Stadtteil ist hochspannend, weil uralt und unabhängig. Geprägt durch zwei Türme, die einander bedingen und abgrenzen. Diese interessante Geschichte wollen wir uns genauer ansehen.

Jeden ersten Sonntag im Monat, Auer Schulstraße 20, Fuhlrott-Foyer, 15:00 Uhr


125 Jahre Schwebebahn

Die Schwebebahn wird 125! Kaum etwas prägt das Leben im Tal so sehr, wie dieses Verkehrsmittel. Durch Wuppertal schweben bedeutet aber auch: Schnell von A nach B kommen und nur kurz etwas sehen. Wir wollen uns die Zeit nehmen und einmal das ansehen, was von der Schwebebahn aus nur flüchtig zu erkennen ist.

Dieser Spaziergang wird mit einem Silent-Guide-System durchgeführt.

Die Kursgebühr beträgt 12,-€.

Tickets können hier erworben werden: http://bvhs.de/tickets.

Teil I: Ein Spaziergang von der Kluse zum Robert-Daum-Platz

Wer mag, darf tanzen! Das Schauspielhaus in Elberfeld bildet die Kulisse für den Beginn unserer Führung durch den Osten von Elberfeld. Alte Fabriken und Handelshäuser der alten Hofaue wollen uns auf dieser Tour begleiten, während wir am Brausenwerth die Reste des alten Elberfelder Zentrums suchen. Am Mäuerchen entlang wollen wir über die Bauten des Brutalismus und der Postmoderne staunen. Durch die Aue zum Dewerth’schen Garten geht es weiter.  Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der Plätze, die entlang und unter der Schwebebahn sind und entdecken Neues im Bekannten.

Treffpunkt ist der Eingang des Schauspielhauses auf der Nordseite des Gebäudes.

Teil II: Ein Spaziergang von der Adlerbrücke zum Landgericht

Der Bruch will von uns entdeckt werden. Von dort geht es die südlichen Höhen Barmens entlang zum Loh. Straßennamen und Plätze geben Geheimnisse Preis, die uns schließlich die Allee entlang bis zum Landgericht führen, dessen kontroverse Errichtung uns beschäftigen wird. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der Plätze, die entlang und unter der Schwebebahn sind und entdecken Neues im Bekannten.Dieser Spaziergang wird mit einem Silent-Guide-System durchgeführt. 

Treffpunkt ist der Eingang des Engels-Bistros an der Nordseite des Opernhauses.