Wuppertaler Stadtgeschichte

Lesung, Freitag, 24. April, 18.00 Uhr, in der Bücherei, St. Antonius, Bernhard-Letterhaus-Str. 10: Im Wupperthal vor Wuppertal.

Die Stadtgeschichte Wuppertals beginnt nicht erst mit dem 19. Jahrhundert. Dies zeigt der Autor Heiko Schnickmann mit seinen Essays, in denen er vor allem die Zeit vor der Industrialisierung beleuchtet. Das Wupperthal vor Wuppertal hat eine ganz eigene, spannende Geschichte, die es verdient, neu entdeckt und erlebt zu werden. Hier zeigen sich im Kleinen die großen politischen und sozialen Ereignisse europäischer Geschichte von den spätmittelalterlichen Verwaltungsreformen, über den 30jährigen Krieg bis zu den Ideen der Aufklärung und der frühen Industrialisierung. Schnickmanns Essays eröffnen einen Blick auf die häufig in Vergessenheit geratenen Geschichten des Wupperthals jenseits von rauchenden Schloten und dampfenden Stahlrössern auf Schienen. Das Buch bietet neue Perspektiven auf eine alte Geschichte, ohne die es die moderne nicht gäbe.

VORTRAG, MITTWOCH, 29. APRIL, 15.30 UHR, SENIORENRESIDENZ AM LAURENTIUSPLATZ, AUER SCHULSTRASSE 12: DIE GETEILTE STADT – DAS WUPPERTAL IM SPÄTMITTELALTER

Vor über 600 Jahren gab es zwar ein Wuppertal, aber es war alles andere als eine politische Einheit. Das gesamte Stadtgebiet war zwischen zwei Herrschern und ihren Verwaltungsbezirken aufgeteilt. Wie funktionierte eine solche spätmittelalterliche Verwaltungsstruktur und was bedeutete sie für die Bewohner des Tales der Wupper? Diese und andere Fragen werden im Vortrag beantwortet werden.

FÜHRUNG, SAMSTAG, 16. MAI, 15.00 UHR, TREFFPUNKT: bLEICHERBRUNNEN AM WUPPERFELDER MARKT: VON DEN BLEICHERN ZU BÜNGER – OBERBARMER WIRTSCHAFTSGESCHICHTE

Oberbarmen war im 18. Jahrhundert die reichste Region im Kirchspiel Schwelm. Mit dem Geld kam der Wunsch nach Eigenständigkeit. Damals wurden die Grundlagen für die bedeutenden Firmen des 19. Jahrhunderts gelegt. Damit einher gingen gesellschaftliche Veränderungen, die wir uns bei der Führung anhand von Gebäuden und Denkmälern ansehen wollen. 

Führung, Sonntag, 13. September, 15.00 Uhr, Treffpunkt: Gottesbrünnlein in der Tütersburg: Mit Dr. Collenbusch auf den Spuren des Pietismus durch WIchlinghausen

Dr. med. Samuel Collenbusch ist eine der bedeutendsten Pietisten des 18. Jahrhunderts. Als engagierter Laie entwickelte er seine ganz eigene protestantische Theologie. und beeinflusste seine Heimatgemeinde Wichlinghausen genauso, wie diese ihn in jungen Jahren beeinflusste. Pietistische Gedanken vom Leben und Glauben prägten das Wichlinghausen des 18. Jahrhunderts. Begleiten Sie Dr. Collenbusch auf einem Rundgang durch seine Zeit. Eine Veranstaltung zum Tag des Offenen Denkmals, präsentiert von Wir in Wichlinghausen in Kooperation mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz.

Vortrag: Mittwoch, 11. November 2020, 15.30 Uhr: Die Schweden kommen – Wuppertal im 30jährigen Krieg, Seniorenresidenz am Laurentiusplatz, Auer Schulstr. 12

Der 30jährige Krieg war die längste kriegerische Auseinandersetzung, die jemals auf deutschem Boden stattgefunden hat. Auch wenn sich die großen Schlachten eher in Mitteldeutschland zutrugen, gab es doch keine Region, die von den Auswirkungen nicht beeinflusst worden wäre. Der Transport der Truppen beeinträchtigte die regionale Politik, den Handel und nicht zuletzt das Leben der Menschen vor Ort. Einige gingen freiwillig in den Krieg, andere waren gezwungen. Ihre Häuser und Höfe waren zerstört, Lebensweisen wurden radikal verändert.